David Goldrake at the Magic Castle
Dear Friends!
If you're going to be in town then, I’d be happy to welcome you to the show. Since the
You’ll find more infos about the
I hope to see you there and I wish you all the best!
David writing about the last “The Next Uri Geller” show
I have not been in touch for a couple of days and I apologize for my „absence“. I have received so many kind and touching e-mails and letters and I am doing my best to reply personally to all of you as soon as humanly possible.
I suppose you all want to know how I have been feeling after having had to leave last Tuesday. Where do I start??? I guess at the beginning… ;-))
Wednesday, 6th February 2008:
I am supposed to meet the production staff at 2:00 p.m and then drive back to Luxembourg for an interview with RTL Luxembourg. Read more
David Goldrake beim ECHO 2008
Die Echo-Verleihung am 15.Februar in Berlin
Wohl aufgrund meiner Fernsehpräsenz in der „The Next Uri Geller“ Show auf Pro7 war ich am vergangenen Freitagabend zur diesjährigen Echo Verleihung nach Berlin eingeladen.
Da ich meinen Flieger verpasst hatte, traf ich auch erst mit ein wenig Verspätung am ICC-Gebäude ein. Als die Limousine vor dem roten Teppich vorfuhr, tummelten sich noch einige der geladenen Gäste vor dem Gebäude, doch die meisten waren bereits hineingegangen. Mit dem Betreten des Teppichs hörte ich zu meiner Überraschung einige Menschen an der Seite meinen Namen rufen. Schnell entwickelte sich ein regelrechter Rufchor in dem Leute immer wieder „David Goldrake“ und „The stage is yours!“ schrien. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so lange gebraucht habe um 100 Meter zurückzulegen. Geduldig unterschrieb ich Autogramme und ließ mich ablichten und war sehr gerührt, dass so viele Menschen mir ihre Unterstützung ausdrückten.
Im Innern des Kongresszentrums
David Goldrake Schlangenexperiment - Was wirklich geschah: „behind the scenes“.
Liebe Freunde,
Ich habe in den letzten Tagen sehr viele ermutigende Mails erhalten, in denen Menschen mir zu meinem Experiment vom vergangenen 12. Februar gratulieren. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken.
Es gab aber auch negative Stimmen, die mich als schlechten Schauspieler betiteln, da ihnen das Ganze sehr übertrieben vorkam.
Ich möchte mich heute an dieser Stelle dieser Kritik stellen und erläutern, wie es zu diesem „Panikmoment“ kommen konnte.
Die Idee zu diesem Experiment kam mir nach der Performance mit Christina Plate. Ich bekam haufenweise Mails von Menschen, die sich jeden Tag mit Ängsten auseinandersetzen müssen und deren Lebensqualität dadurch erheblich eingeschränkt ist. Ich wollte Vorbild für diese Menschen sein und mich live in der Show einer meiner Ängste stellen. Ich leide nun nicht an einer ausgeprägten Schlangenphobie, doch ich fühle ihnen gegenüber ein gewisses Unbehagen und habe großen Respekt vor diesen Tieren. Da viele Menschen Angst vor Schlangen haben, wollte ich dieses Experiment an mir selber symbolisch mit ihnen teilen.
Um die persönliche Herausforderung größer zu machen, entschloss ich mich dazu mit einer wirklich giftigen Schlange zu arbeiten. Ich musste lange mit der Produktion argumentieren, bevor sie sich schließlich damit einverstanden erklärten.
Am Tag der Show habe ich die Schlange mittags gesehen und alles war in bester Ordnung. Das Tier schien sehr friedlich; ich unterhielt mich mit dem Schlangentrainer Markus Becker und auch das Serum war bereits eingetroffen. Ich war überrascht über die Ruhe mit der ich dem Tier begegnete.
Gegen halb acht dann, also kurz vor Showbeginn teilte mir der Schlangentrainer mit, das Tier sei jetzt aktiver als am Nachmittag und sogar ein wenig „zickig“. Er klärte mich noch einmal über die Konsequenzen eines Bisses auf. Ich fühlte wie eine leichte Beunruhigung in mir hochstieg, versuchte jedoch mich diesem Gefühl nicht hinzugeben, so dass ich alles gut unter Kontrolle zu haben dachte.
Etwa fünf Minuten vor meinem Auftritt wurde meine Beunruhigung grösser; mich überkam ein schlechtes Gefühl. Daraufhin wollte ich die Schlange unbedingt noch einmal vor dem Experiment sehen. Man erklärte mir, das wäre zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich da Markus Becker, der Trainer, das Tier bereits mit ins Studio genommen hätte und bereit für den Auftritt wäre. Er befand sich tatsächlich auf einer für mich nicht zugänglichen Seite des Studios. Plötzlich wurde mir unter dem Einfluss von mehreren Faktoren ganz unwohl. Mir schossen tausende von Gedanken durch den Kopf; ich spürte den Druck einer Live-Sendung; der Stress der vergangenen Tage machte sich nun plötzlich auch körperlich bemerkbar, usw.. Dazu kam noch, dass bereits vorher einige Leute um mich herum, mir ihre Sorge bezüglich der Giftschlange ausgesprochen hatte und ich nun in dieser Phase daran denken musste.
Ich wurde innerlich immer aufgewühlter und in mir brach, aus mir nicht verständlichen Gründen, urplötzlich diese Panik aus. Ich wollte nicht auftreten ohne die Schlange noch einmal gesehen zu haben!
Als das Tier dann am Schluss des Experiments einfach nicht vom Haken runterwollte und den Kopf immer wieder nach oben streckte um aus dem Glaskasten herauszusteigen, fühlte ich mich in meinem Unbehagen bestätigt. Das Tier war nervös und somit unberechenbar!
Natürlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass Uri zu mir auf die Bühne kommen und nach einer Unterbrechung fragen würde. Seine Reaktion war für mich auch ganz unerwartet. Mir ging es in dem Moment einzig und allein darum, die Schlange noch einmal zu sehen…
Ich möchte deswegen hier die Menschen um Entschuldigung bitten, denen das Ganze zu dick aufgetragen schien und die mein Verhalten für übertrieben fanden. Es war nicht meine Absicht ein solches Aufsehen zu erregen und es tut mir leid, dass es so weit gekommen ist. Die Situation, und das in einer Live-Sendung, war mir ja auch sehr unangenehm. Besonders, da ich gewöhnlich ein sehr kontrollierter Mensch bin und mir so etwas eigentlich nie passiert.
Leute die wissen was Live-Fernsehen bedeutet und den Druck kennen, sein Bestes geben zu wollen, können bestimmt nachvollziehen, was in mir vorging.
Allen anderen hoffe ich mich hiermit ein wenig verständlicher gemacht zu haben.
Ich bedanke mich im Voraus bei Ihnen und hoffe Sie im weiteren Verlauf der Show mit meinen Performances begeistern zu können! Ich verspreche Ihnen mein Bestes dafür zu geben.
Liebe Grüsse,
With respect,
DG